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Info Video: Solidarisches Bürgergeld Teil 1

August 2010 | 1 Kommentar | Kategorie Videos

Der Bürgergeldanspruch für einen Alleinstehenden ohne Kinder soll im Bundesdurchschnitt 662 Euro pro Monat betragen. Dieser Betrag entspricht den heutigen durchschnittlichen Ausgaben für Grundleistung, Unterkunft und Heizung eines ALG-II-Empfängers. Bei der Berechnung des Bürgergeldanspruches werden alle Erwachsenen und Kinder einer so genannten Bedarfsgemeinschaft berücksichtigt. Zur Bedarfsgemeinschaft zählen alle Personen, die in einem Haushalt leben, soweit sie sich unterhaltsverpflichtet sind. Kinder erhalten dabei einen eigenen Bürgergeldanspruch im Rahmen der Bedarfsgemeinschaft. Zusätzliche Pauschalen werden bei Nichterwerbsfähigkeit, für Ausbildung oder bei Behinderungen gewährt. Regionale Besonderheiten bei den Wohnkosten können mit Zuschlägen berücksichtigt werden.

Tags: Althaus, Information, Veranstaltung, Video, Youtube

Info Video: Das liberale Bürgergeld

August 2010 | 1 Kommentar | Kategorie Videos

Im Sommer 2006 hat der Thüringer Ministerpräsident Dieter Althaus mit dem Konzept eines Solidarischen Bürgergelds einen steuer- und sozialpolitischen Systemwechsel in Deutschland vorgeschlagen. Das Solidarische Bürgergeld soll eine Antwort auf die tief greifenden wirtschaftlichen und sozialen Schwierigkeiten geben.

Tags: Althaus, Bürgergeld, Deutschland, Sozialsystem, Video, Youtube

Gedanken zum Bedingungslosen Grundeinkommen

August 2010 | Keine Kommentare | Kategorie Berechnung

Das Bedingungslose Grundeinkommen ist:

* Für jeden einzelnen ohne Bedürftigkeitsprüfung auszuzahlen,
* Ohne jede Gefahr der Verdrängung (nicht zur Arbeit gezwungen)
* Sicherstellung, dass eine Existenz von Armut bedroht ist
* die Zahlung auf einem gesetzlichen Anspruch beruht.

Das Grundeinkommen garantiert soziale Sicherheit für alle. Nicht nur das, es ermöglicht eine demokratische Gesellschaft und ihre Arbeitsbedingungen und damit ein selbstbestimmtes Leben. Zur gleichen Zeit muss durch die Bereitstellung von öffentlichen Dienstleistungen und kommunale Infrastruktur eine würdiges Leben ermöglicht werden. Die Privatisierung von öffentlichen Gütern wie Mobilität, Gesundheit, Wasser, Energie, Bildung und Kultur muss verhindert werden, oder wieder in öffentliches Eigentum zurückgeführt werden.

Tags: Bürgergeld, Einkommenssteuer, Information, Krankenkassen, Steuern

Wirtschaftsmodell mit dem Bedingungslosen Bürgergeld

August 2010 | 1 Kommentar | Kategorie Videos

Wie unsere Wirtschaft mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen aussehen würde, zeigt dieses Video. Wie funktioniert unser Staat eigentlich und wie die Wirtschaft in Deutschland? Und ist das Bedingungsloses Grundeinkommen (auch BGE oder Bürgergeld genannt) überhaupt finanzierbar?

Tags: Information, Schwarzarbeit, Sozialsystem, Steuern, Veranstaltung, Video, Youtube

Bürgergeld Rechenbeispiele

August 2010 | 1 Kommentar | Kategorie Berechnung

rechenbeispiele Bürgergeld Rechenbeispiele

Beispiel 1
Zuverdienst: 0 Euro – Einkommenssteuersatz: 50 % = 0 Euro
»Großes« Bürgergeld: 800 Euro – Gesundheitsprämie: 200 Euro
Es bleiben 600 Euro zum Leben übrig.

Beispiel 2
Zuverdienst: 800 Euro – Einkommenssteuersatz: 50 % = 400 Euro
»Großes« Bürgergeld: 800 Euro – Gesundheitsprämie: 200 Euro
Es bleiben 1000 Euro zum Leben übrig.

Beispiel 3
Zuverdienst: 1300 Euro – Einkommenssteuersatz: 50 % = 650 Euro
»Großes« Bürgergeld: 800 Euro – Gesundheitsprämie: 200 Euro
Es bleiben 1250 Euro zum Leben übrig.

Beispiel 4
Zuverdienst: 1600 Euro – Einkommenssteuersatz: 25 % = 400 Euro
»Kleines« Bürgergeld: 400 Euro – Gesundheitsprämie: 200 Euro
Es bleiben 1400 Euro zum Leben übrig.

Beispiel 5
Zuverdienst: 2400 Euro – Einkommenssteuersatz: 25 % = 600 Euro
»Kleines« Bürgergeld: 400 Euro – Gesundheitsprämie: 200 Euro
Es bleiben 2000 Euro zum Leben übrig.

Quelle: Bürgergeld Portal

Tags: Berechnung, Bürgergeld, Einkommenssteuer, Gesundheitsprämie, Krankenkassen, Pflichtbeitrag, Rechenbeispiele

Was ist das Bürgergeld?

July 2010 | 1 Kommentar | Kategorie Bürgergeld

Als Bürgergeld werden verschiedene Konzepte für ein vom Staat ausgezahltes Grundeinkommen bezeichnet. Die Modelle unterscheiden sich insbesondere hinsichtlich der an die Zahlung geknüpften Bedingungen, Bedürftigkeit und Arbeitsbereitschaft. Die Idee des Bürgergeldes geht auf Milton Friedman zurück, der in den 1960er Jahren eine negative Einkommensteuer vorschlug. Danach würde das Finanzamt jedem Steuerpflichtigen, dessen Einkommen unter einem festzulegenden Minimum liegt, die Differenz zu diesem Minimum ohne Prüfung der Bedürftigkeit überweisen. Der deutsche Ökonom Joachim Mitschke stellte in seinem Buch Steuer- und Transferordnung aus einem Guß das Bürgergeld als Zusammenfassung aller direkten Sozialtransfers vor. Das Bürgergeld sollte daher nur an Bedürftige nach entsprechender Prüfung ausgezahlt werden. Das zuständige Finanzamt sollte diese Prüfung und auch die Auszahlungen des Bürgergelds vornehmen.

Die FDP übernahm diesen Ansatz 1994 in ihr Programm. Das „Liberale Bürgergeld“ wurde auf dem Bundesparteitag 2005 beschlossen. Das „Liberale Bürgergeld“ solle bei Bedürftigkeit und Arbeitsbereitschaft oder Arbeitsunfähigkeit pauschal gezahlt werden und nach Vorstellungen der FDP einen erhöhten Arbeitsanreiz auslösen, indem zusätzliches Einkommen geringer angerechnet wird als bei heutigen sozialen Sicherungssystemen. Die Höhe der Pauschale soll durchschnittliche 662 Euro pro Monat für einen Alleinstehenden ohne Kinder betragen und Grundsicherung sowie Unterkunft- und Heizkosten beinhalten. Weiterhin sollen Steuer- und Kindergeldansprüche sowie Unterstützungsleistungen zur Kranken- und Pflegeversicherung einbezogen werden. Eine Aufnahme von Erwerbstätigkeit soll stärker gefördert werden, indem höhere Freibeträge bei eigenem Arbeitseinkommen angerechnet werden. Für einen Alleinstehenden würde etwa ein Freibetrag von 100 Euro gewährt und 40 Prozent des Bruttoeinkommens nicht auf das Bürgergeld angerechnet werden. Bei Ablehnung einer zumutbaren Arbeit erfolgen Sanktionen in Form von Kürzungen des Bürgergelds. Den aktuellen ALG II Regelsatz von 359€ zugrunde gelegt, verbleiben von dem Bürgergeld cirka 303€ für die gesamten Unterkunftskosten.

Das Bürgergeld der FDP beinhaltet auch die im SGB II u.a. in den §§ 21, 23 und 24a zusätzlich gewährten Einmalleistungen und Mehrbedarfe wie zum Beispiel die Erstausstattungen für Schwangerschaft, Geburt und Wohnung, die Kosten für mehrtägige Klassenfahrten, oder zusätzliche Leistungen für die Schule.

Quelle: Wikipedia

Tags: Bürgergeld, Erstausstattung, FDP, Freibetrag, Friedman, Mehrbedarf, Pauschale, Prüfung

Wer zahlt das Solidarische Bürgergeld aus?

July 2010 | Keine Kommentare | Kategorie Politik

Das Solidarische Bürgergeld orientiert sich an den Bedürfnissen der Menschen. Es soll die soziale Marktwirtschaft mit der freien Marktwirtschaft verbinden und für ein garantiertes, bedingungsloses Grundeinkommen sorgen. Kurz um, es soll die Wirtschaftssituation in Deutschland maßgeblich verbessern. Wenn jeder bedürftige Bürger mehr kriegen soll, resultiert sich die Frage “woher kommt das Geld”? Das Solidarische Bürgergeld wird vom zuständigen Finanzamt bezogen. Träger des Solidarischen Bürgergeldes ist somit das Finanzamt. “Wie kann das Finanzamt diese Gelder bieten”? Das Finanzamt verrechnet für Besserverdiener eine zusätzliche Steuerschuld.

Mit diesen Einnahmen, welche durch die abgeführte Steuerschuld entstehen, soll dann das Bürgergeld für die Bedürftigen finanziert werden. Dies heißt im Klartext, alle Bürger mit einem monatlichen Einkommen von bis zu 1.600 Euro erhalten Bürgergeld, alle Bürger mit einem Einkommen von über 1.600 Euro müssen eine Steuerschuld an das Finanzamt zahlen. Das Solidarische Bürgergeld ist damit eine Selbsthilfe zum Mitmachen. Es soll jedoch kein reines Hilfsgeld sein, auf dem sich lediglich ausgeruht wird, sondern soll als Sprungbrett in die Eigenverantwortung und in die Selbstständigkeit dienen. Wer sich die Frage stellt in wiefern das komplette System des Bürgergeldes finanzierbar ist, findet hier die Antwort. Das Solidarische Bürgergeld, verursacht Gesamtkosten in einer Höhe von etwa 600 Milliarden Euro. Das komplette Sozialbudget der Bundesrepublik Deutschland beträgt jedoch 735 Milliarden Euro. Das Bürgergeld ist somit finanzierbar und sorgt dafür, dass auch geringe Einkommen existenzsichernd werden.

Tags: Berechnung, Erstausstattung, Familien, Kinder, Mindestlohn, Sozialversicherung